Gedanken und Erfahrungen

Eltern haben nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte

  • Sie können Weisungen erteilen, wie: „In diesem Haus/Wohnung werden keine illegalen Drogen konsumiert oder gar aufbewahrt!
  • Sollten bei einer Hausdurchsuchung illegale Drogen in Kenntnis der Eltern gefunden werden, können Sie sich wegen Mitbesitz von illegalen Drogen (BTM-Gesetz/ Betäubungsmittelgesetz) strafbar machen.
  • Überlassen Eltern ihrem Kind in Kenntnis über dessen Drogenkonsum ihr KFZ und es kommt zu einem Unfall, können Eltern ihren Versicherungsschutz verlieren. Es kann gegebenenfalls strafrechtliche Relevanzen haben. Das gilt auch, wenn das Kind KFZ -Halter ist, aber ein Elternteil Versicherungsnehmer.
  • Es geht um Schadensbegrenzung für unsere Mitmenschen, unsere Kinder und uns!


Sollten Sie den Verdacht haben, dass ihr Kind Drogen konsumiert:

  • Nehmen Sie Kontakt zu einer Beratungsstelle, zu einem Lehrer ihres Vertrauen oder zu einem Elternkreis auf.
  • Fühlen Sie sich von einem Berater/Lehrer nicht ernst genommen, haben Sie das Gefühl, Sie kommen mit dem Menschen nicht klar, suchen Sie sich einen Ansprechpartner ihres Vertrauens. Sie gehen auch zu einem Arzt, dem Sie vertrauen.


Sollte ihr Kind unter Drogeneinfluss nach Hause kommen:

  • Es bringt in diesem Zustand gar nichts ein Gespräch mit dem Kind zu führen (wichtig am nächsten Tag). Das Kind hört eh nicht zu, es kann evtl. aggressiv werden, sie werden immer lauter, es besteht „Explosionsgefahr Das Kind geht ins Bett, schläft seinen Rausch aus und Sie?

Wir haben völlig fertig, mit Herzrasen nach solchen Situationen mal wieder eine schlaflose Nacht verbracht und so wie jeder von uns am nächsten Morgen aussah, wären wir am liebsten nicht vor die Tür gegangen.

Eltern können nicht verhindern, dass ihre Kinder Drogen probieren oder konsumieren.

  • Wenn Kinder Drogen probieren/ konsumieren wollen, finden sie immer einen Ort dafür.
  • Beim Thema legale und illegale Drogen ist ein fachliches/ sachliches Gespräch/ Diskussion angesagt.
  • Unsere Kinder sind über Drogen aller Art informiert.
  • Alle Eltern sollten sich über Drogen informieren.


Bemerken Sie bei ihrem Kind unerklärbare und unverständliche Veränderungen:

  • Ein Gespräch außerhalb der eigenen vier Wände, wie bei einem Einkaufsbummel verbunden mit Pizza essen oder eine Autofahrt kann hilfreich sein. Auch wenn Kinder/ Jugendliche nach außen so cool tun, sie mögen es, angesprochen zu werden, aber ohne große Vorhaltungen und lange Reden.


Offene Augen und Ohren sind in der Pubertät angesagt, aber auch darüber hinaus.

  • Übertriebene Fürsorge und Überversorgung, auch finanziell, ist Gift! 
  • Wir können Kindern Lebensfreude vermitteln, die kostet kein Geld.