Seminare

Wochenendseminar im Europahaus Aurich

Selbstbild – Fremdbild – Persönlichkeitsprofil
Wie kann ich mich selbst und andere besser verstehen?

Termin: Freitag, 24. Juni 2022, 17.00 Uhr
bis Sonntag, 26. Juni 2022, ca.14.00 Uhr

Kennen Sie dieses Gefühl, sich in „Alltags“- Konflikten oder Situationen schwach und erschöpft zu fühlen? Sie glauben, dem nicht gewachsen zu sein und stehen kurz davor aufzugeben? Und dann berichten Sie im Nachhinein einem Vertrauten von der Situation/dem Erlebten und erhalten Worte der Anerkennung, wie souverän und stark Sie die Herausforderung gemeistert haben. Woran liegt das?

Das eine ist die Vorstellung über die eigene Person – das sogenannte Selbstbild. Dieses ist geprägt von der Selbstwahrnehmung und unterliegt aufgrund verschiedener Faktoren, wie z. B. persönliche Lebensereignisse, immer wieder Schwankungen und Veränderungen. Das andere ist das Bild des anderen über uns – das sogenannte Fremdbild. Das Fremdbild ergibt sich aus der Gesamtheit der Wahrnehmungen, Bewertungen und Gefühlen des anderen über uns. Da das Selbstbild und das Fremdbild nicht identisch sind, sich aber gegenseitig beeinflussen, kann es zu sogenannte „blinden Flecken“ kommen. Darüber hinaus kann ein positives Fremdbild Potentiale in uns wecken, uns bestärken und unser Selbstbewusstsein fördern. Es setzt unbekannte Kräfte in uns frei.
Wir wollen an dem Wochenende unsere zwischenmenschliche Kommunikation verbessern, indem wir uns unserem Selbst- und Fremdbild annähern und diese mithilfe von Kommunikationsübungen aufeinander abstimmen. Zum anderen wollen wir die vier unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile kennenlernen sowie unsere möglichen blinden Flecken entdecken, um uns selbst und andere besser zu verstehen. Dabei unterstützen uns Übungen zur Achtsamkeit und Selbstfürsorge, um Erwartungen von außen besser erkennen zu können.
Ziel ist es, gestärkt mit hilfreichen Ideen und neuen Impulsen entspannt zurückzukehren und sich von den positiven Erfahrungen im Alltag tragen zu lassen.
Referenten: Anke Knapp, Dipl.-Sozialpädagogin und Suchttherapeutin, und
Lars Fischer, Dipl.-Pädagoge und Suchttherapeut

Das Seminar wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziell unterstützt.

 
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